• Karl Sehling
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    Wird eine Sache wesentlicher Bestandteil eines Grundstücks oder Gebäudes, verliert der Einbauende sein Eigentum. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Einbau nur zu einem vorübergehenden Zweck erfolgt (§ 95 BGB) – BGH, Urteil v. 23.09.2016, V ZR 110/15; GE 2017 S. 825).  Wie die Bayerische Hausbesitzer-Zeitung  berichtet, spräche bei Mietverhältnissen regelmäßig eine Vermutung dafür, dass dies mangels besonderer Vereinbarungen  nur in seinem Interesse (des Mieters) für die Dauer des Vertragsverhältnissesund damit nur zu einem vorübergehenden Zweck erfolgt. Die shabe dann zur Folge, dass die Einrichtung unabhängig davon,ob eine feste Verbindung mit dem Gebäude besteht, nicht zu den wesentlichen Bestandteilen des Gebäudes gehört und somit Eigentum des Mieters  bleibt (§ 95 BGB).

    • Über den Autor

      Karl Sehling

      Inhaber Karl Sehling Volljurist: Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Wahlfach Wirtschaftsrecht , u.a. Kreditsicherungsrecht, Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen. Immobilienspezialist: Zusatzausbildung im Immobilienwesen und Jahrgangsbester im Kurs für den Immobilien-Kaufmann bei Dipl.-Kfm. Florian Buchner, Landshut. Selbständiger Immobilien-Makler bei einer mittelständischen Hausbau- und Immobilien-Vermittlungs-Firma im Schwäbischen. Schulung der Kolleginnen und Kollegen in Grundstücksangelegenheiten, insbesondere Grundbuchsachen, das neue Mietrecht u.a. Eigenes Maklerbüro in der Gemeinde Vaterstetten; Regionale Schwerpunkte München, Landkreis Ebersberg, Landkreis München (Ost), Landkreis Dachau.