• Karl Sehling
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    München weiter am teuersten, Stuttgart holt auf

    Nach einer Auswertung durch F+B rückt Stuttgart deutlich an das Münchner Niveau heran. Insgesamt zeigt sich jedoch im Süden und in der Mitte Deutschlands eine Abschwächung der Dynamik, während die Mieten im Norden und Osten stärker anziehen.

    In Deutschland steigen die Mieten kontinuierlich weiter. Das dynamische Wachstum der Marktmieten bei der Neuvermietung wirkt sich sukzessive auf das Niveau der in den Mietspiegeln dokumentierten Bestandsmieten aus. 2017 sind die ortsüblichen Vergleichsmieten – stärker als im Vorjahr – um 2,1 Prozent gestiegen.

    Die F+B werten die amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland seit 1996 regelmäßig aus. Analysiert werden die Nettokaltmieten von typischen Normalwohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage, in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern und veröffentlichten Mietspiegeln. Für den F+B-Miet-Spiegelindex 2017 wurden die derzeit gezahlten Mieten für insgesamt 347 Städte und Gemeinden ausgewertet.

    Münchner und Stuttgarter Umlandgemeinden auf vorderen Rängen

    Ebenfalls weit oben auf der Rangliste – und in Bezug auf die Miethöhe deutlich an München herangerückt – steht Stuttgart (Rang 2, siehe Foto oben – Stuttgarter Neues Schloss). Auf den ersten 10 Rangplätzen befinden sich weitere Münchner und Stuttgarter Umlandgemeinden. So belegen im Raum München Karlsfeld Rang 5, Germering Rang 6 und Dachau Rang 8 sowie im Großraum Stuttgart Leinfelden-Echterdingen, Tübingen, Ludwigsburg und Fellbach vordere Plätze. Es folgen auf Rang 10 Köln, Hamburg (14), Düsseldorf (16) und Frankfurt/Main (19). In Stuttgart liegen die Mieten mit 9,92 Euro pro Quadratmeter um 48 Prozent über dem aktuellen Bundesdurchschnitt, in Köln, Hamburg und Düsseldorf zwischen 8,43 und 8,07 Euro um 25 bis 23 Prozent darüber. In Frankfurt/Main müssen Mieter in bestehenden Mietverhältnissen durchschnittlich 8,07 Euro, also 20 Prozent mehr für den Quadratmeter Wohnfläche bezahlen.

    „Der F+B-Mietspiegelindex bildet damit auch die Wohnungsmarktsituation in den prosperierenden Wirtschaftsmetropolen Deutschlands verlässlich ab“, so Dr. Leutner. „Ein attraktives Arbeitsplatzangebot zieht weitere Wohnungsnachfrager an, der Wohnungsmarkt wird enger und das insgesamt steigende Mietniveau wirkt sich sukzessive auch im Bestand aufgrund von Mieterhöhungen im Rahmen bestehender Verträge und höhere Neuvermietungsmieten aus“, so Leutner.

    Quelle: Immobilienreport 19.12.2017 unter Bezug auf Pressemeldung F+B vom 18.12.2017 

    • Über den Autor

      Karl Sehling

      Inhaber Karl Sehling Volljurist: Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Wahlfach Wirtschaftsrecht , u.a. Kreditsicherungsrecht, Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen. Immobilienspezialist: Zusatzausbildung im Immobilienwesen und Jahrgangsbester im Kurs für den Immobilien-Kaufmann bei Dipl.-Kfm. Florian Buchner, Landshut. Selbständiger Immobilien-Makler bei einer mittelständischen Hausbau- und Immobilien-Vermittlungs-Firma im Schwäbischen. Schulung der Kolleginnen und Kollegen in Grundstücksangelegenheiten, insbesondere Grundbuchsachen, das neue Mietrecht u.a. Eigenes Maklerbüro in der Gemeinde Vaterstetten; Regionale Schwerpunkte München, Landkreis Ebersberg, Landkreis München (Ost), Landkreis Dachau.

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